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Nachruf Irmela Koch







Am Donnerstag, dem 14. Januar 2010 verstarb nach langem Leiden Irmela Koch.
Mehr als vier Jahrzehnte war sie in der Kirchengemeinde ehrenamtlich tätig in einer Vielzahl von Gruppen.

Eine Liste ihrer Aktivitäten:
Kindergottesdienst
Krippenspiele
Bastelkreis
Frauenkreis
Eine-Welt-Aktionen
Partnerschaft mit der früheren DDR-Gemeinde Trebnitz
Partnerschaft mit einer Behindertengruppe aus Hephata
Besuche im Martin-Luther-Stift
Beratungsdienste
Aufnahme von Gästen beim Kirchentag
Frauengottesdienste
Weltgebetstag und vieles mehr.

„Du kannst das“ hat sie vielen Frauen gesagt, auch mir, wenn wir gezweifelt haben an unseren Fähigkeiten. Sie hat uns so aufgerichtet, unterstützt und gestärkt.
Lange Jahre gestalteten wir zusammen den Frauenkreis unserer Kirchengemeinde. Ohne große Absprachen funktionierte unsere Zusammenarbeit, ich hatte eine Geschichte und sie ein passendes Gedicht oder ein Lied.
Den Bastelkreis hat sie gegründet. Sie ist auf Ausstellungen gefahren, hat Kurse mitgemacht, viele Ideen gesammelt und Basare ausgerichtet. „Manche DM, bzw. manchen Euro haben wir für „Brot für die Welt“ gebastelt und gebacken“, hat sie mir erzählt.
Drei Altardecken und Antependien sind u. a. in der Bastelkreiszeit entstanden.
Ihre ehrenamtlichen Aktivitäten hat sie nie als Opfer verstanden, sondern als etwas, das sie persönlich weitergebracht hat.
Das diesjährige Thema des Weltgebetstages ist: „Alles, was Atem hat, lobe Gott “. Irmela Koch hat die Weltgebetstagsgottesdienste nicht nur viele Jahre vorbereitet, sondern dieses Thema könnte auch über ihrem Leben stehen. Sie war eine Frau, die glaubte, die das Positive sah, die mutig war und Mut machte auch das Schwere zu tragen. Eine Frau, die gestaltete, kreativ war, manchmal den Schalk im Nacken hatte, kritisch war und hartnäckig, wenn sie etwas wollte. Eine Frau, die aufforderte zu reden, zu diskutieren, zu glauben und Zukunft zu gestalten.
Eines der letzten Werke von ihr waren die Kanzel- und Altarbehänge für die Passionszeit. Das war Irmela Koch, mit der Dornenkrone, mit ihrem Leiden, aber in der Mitte auf violettem Grund — der Kirchen- und Frauenfarbe — steht dort geschrieben: „Für Euch“. Wenn sie nach Aschermittwoch mal in der Wachenbucher Kirche sein sollten, dann schauen sie auf dieses Antependium von Irmela Koch und dann wissen sie, was christliches Leben ist.
Am 21. Januar haben wir sie unter großer Anteilnahme auf ihrem letzten Weg von der Kirche zum Friedhof begleitet und neben ihrem Mann beigesetzt.
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